Wer spricht denn heute noch von Schlesien?

Wir sprechen von Schlesien, weil:
       • Schlesien eine Kulturlandschaft inmitten Europas ist
       • man Eichendorff,  Schleiermacher, die Gebrüder Hauptmann, Klepper, Bonhoeffer u. v. a.  große Deutsche nur richtig versteht,
         wenn man ihre schlesischen Wurzeln kennt
       • in Schlesien deutsche und europäische Geschichte geschrieben wurde
       • die meisten deutschen Nobelpreisträger aus Schlesien kommen
       • der Erbauer des Brandenburger Tores Schlesier war
       • 4 Millionen Schlesier nach dem Krieg vertrieben wurden und Vertreibungen geächtet werden sollten
       • dort die Häuser unserer Vorfahren stehen
       • in Schlesien der alte Berggeist Rübezahl zu Hause ist
       • uns das Riesengebirge mit seinen steilen Hängen, schroffen Felsen und gemütlichen Bauden fasziniert
       • richtiger Streuselkuchen eben nur aus Schlesien kommt
       • ein Teil Schlesiens zum Bundesland Sachsen gehört.

Wir sprechen von Schlesien, damit:
       • Schlesien nicht vergessen wird
       • die schlesische Mundart in ihren verschiedenen Ausprägungen erhalten bleibt
       • das schlesische Brauchtum nicht ausstirbt
       • Schlesien eine Zukunft hat

Wir, das sind die Mitglieder der Landsmannschaft Schlesien in Sachsen.
Wir  setzen uns zusammen aus gebürtigen Schlesiern,
aus Nachkommen schlesischer Familien und aus Freunden Schlesiens. Wir bekennen uns zu Schlesien und suchen den grenzüberschreitenden Dialog.

 

Wir über uns ...

Die Landsmannschaft Schlesien, Landesverband Sachsen/ Schlesische Lausitz  ist Teil der Bundeslandsmannschaft und Mitglied im Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler in Sachsen.
Wir sind der Dachverband für die  vertriebenen schlesischen Landsleute, für die Kinder und Enkel der Vertriebenen sowie für alle Freunde und Interessierten dieses „zehnmal interessanten Landes“ (Goethe). Da eine landsmannschaftliche Arbeit in der „DDR“ verboten war, konnte unsere Landsmannschaft erst am 31.03.1992 gegründet werden. Auf dem Gebiet unseres Freistaates existiert noch ein Teil des historischen Schlesiens, begrenzt durch die Lausitzer Neiße und entlang der Linie Muskau- Ruhland- Ortrand- Wittichenau- Uhyst- Weißenberg- Reichenbach b. Görlitz. Darum können im schlesischen Teil des Freistaates die Farben und das Wappen Niederschlesiens gleichberechtigt geführt werden.  Inzwischen besteht unser Vorstand zum größten Teil aus Bekenntnis- Schlesiern, der Generation, die nach dem Krieg geboren wurde. Wir sind eine überparteiliche und überkonfessionelle Organisation, die im Einklang mit ihrer Satzung für Schlesien eintritt. Wir möchten die Erinnerung an Schlesien im ehemaligen Ostdeutschland wachhalten. Auf Grundlage der historischen Wahrheit wollen wir Brücken bauen- zu den jetzigen Bewohnern Schlesiens und interessierten Menschen in unserem Land. Vielleicht haben auch Sie Ihre Wurzeln in Schlesien, haben von Ihren Eltern oder Großeltern von Schlesien gehört, interessieren sich für die Geschichte dieses Landes oder haben Fragen zu Geburtsorten Ihrer Ahnen. In den letzten Monaten konnten wir einige jüngere Mitglieder in unseren Reihen begrüßen, die über ihre Familienforschung zu uns fanden. Wir würden uns freuen, auch Sie für unsere Arbeit begeistern zu können. Sie finden auf unsere Seite die Satzung unseres Vereins und auch das Beitrittsformular. Sie können unsere Arbeit auch finanziell unterstützen. Leider dürfen wir keine Spendenbescheinigungen ausstellen.

 

Warum bin ich Mitglied der Landsmannschaft Schlesien?

Ein Teil meiner Familie väterlicherseits stammt aus Landeshut, einer Kreisstadt im Osten des Riesengebirges. Und so wuchs ich als Kind mit geheimnisvollen fernen Orts- und Flurnamen auf, die meine Phantasie beflügelten. Dazu gehörten an erster Stelle natürlich die Berge des Riesengebirges, allen voran die berühmte Schneekoppe, die die Schlesier “Aale Gaake” nennen, aber auch die Schwarze Koppe, der Scharlach, der Reifträger usw. Und dann hörte ich sie unzählige Male, die unheimlichen Geschichten vom Rübezahl, dem Berggeist, der in dieser fernen, innerlich aber nahen Welt sein Unwesen trieb.
Als 1990 auch die Grenze gen Osten durchlässiger wurde, begann für mich das Erkunden dieser Welt. Und sehr schnell wurde mir auch bewußt, welche Kulturlandschaft ich da betrat, wie viele herausragende Dichter und Denker diese Welt gefangengenommen hatte. Gerhart und Carl Hauptmann, Hermann Stehr, Else Ury und Hans Christoph Kaergel seien hier nur beispielhaft für das letzte Jahrhundert genannt.
Nun schien die neue Zeit nach der politischen Wende genügend Chancen zu bieten, auch politisch etwas beitragen zu können zum Erhalt dieser Kulturlandschaft. Zunächst engagierte ich mich in der Schlesischen Jugend und eben auch in der Landsmannschaft Schlesien, die ich 1990 in Leipzig mitbegründete. Seit einigen Jahren arbeite ich auch im Arbeitskreis Landeshut mit, der sich besonders dem Erbe des östlichen Riesengebirges verpflichtet weiß. Nach und nach stellten sich auch gute Kontakte zu den polnischen Bewohnern des Riesengebirges her.  Diese Kontakte spiegeln mittlerweile eine neue Wirklichkeit wider, die sich in den letzten 25 Jahren entwickelt hat. Im Lichte dieser neuen Wirklichkeit ist es zwar nicht mehr unbedingt für die Deutschen, wohl aber für immer mehr Polen selbstverständlich, das deutsche Erbe anzunehmen, zu pflegen und sich selber in dieses Erbe hineinzustellen.
Eine Landsmannschaft, die diese Haltung wahr- und aufnähme, die sich als transnationale Erbengemeinschaft verstünde, hätte eine große Zukunft vor sich. Im kulturellen Herkommen wurzelnd, wüßte sie sich einem gemeinsamen Morgen verpflichtet, in dem die christlichen Völker Europas ihre Lebensart bewahren und gemeinsam verteidigen.
Schlesien jedenfalls hat die kulturelle Kraft, Menschen unterschiedlicher Nationalität im Geiste des christlichen Abendlandes zu einen. Damit sich diese Kraft sichtbar zum Segen Europas entfalte, braucht es Bundesgenossen diesseits und jenseits der Neiße. In Sachsen habe ich sie in der Landsmannschaft Schlesien gefunden.
Lic. theol. Dirk Carolus Metzig

 

Beitrittserklärung

Die Beitrittserklärung ist als Pdf-Datei hinterlegt. Bitte klicken Sie zum Herunterladen auf das Bild.
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Beitrittserklärung als Fördermitglied

Außerdem besteht lt. unserer Satzung die Möglichkeit, uns im Rahmen einer Fördermitgliedschaft zu unterstützen. Das heißt, Sie arbeiten nicht aktiv im Verein mit aber unterstützen das Anliegen unserer Landsmannschaft. Fördermitglied wird man mit der Zahlung eines Unterstützungsbeitrages ab 30 € im Jahr.

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Ihre Spende- unsere Anerkennung
Da wir keine Spendenbescheinigen ausgeben dürfen, honorieren wir Ihre finanziellen Zuwendungen mit folgenden Prämien:

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Prämienwunsch unter „Verwendungszweck“ bei der Überweisung an (z.B. Spende Anstecker) und teilen Sie uns Ihren Namen mit Postanschrift mit. Vielen Dank!

 

 

 

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Landsmannschaft Schlesien
Landesverband Sachsen - Schlesische Lausitz e.V.

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„Deutschlandtreffen der Schlesier“ am 15. und 16.06.2019 in Hannover, Kongresszentrum